Radverkehrsanlagen

Das Fahrrad - Fortbewegungsmittel der Zukunft.

In den vergangenen Jahren waren Radverkehrsanlagen oft nur ein Nebenprodukt. Betrachtung der Querschnittsaufteilung, Analyse des zur Verfügung stehenden Raumes, Festlegung von Standardbreiten. Auch für die Radverkehrsanlagen. Mittlerweile hat sich das Thema jedoch weiterentwickelt. Es hat eine politische und in der Verkehrsplanung höhere Priorität bekommen. Die Analyse der Nutzungen verändert sich und neue Themen sind zu bearbeiten. Radverkehrspremiumroute oder Radschnellweg sind die großen Schlagworte, die die Radverkehrsanlagenplanung verändern. Aber auch in der Querschnittsaufteilung und der Zuordnung der Flächen für den Radverkehr haben sich Dinge geändert. Fahrbahngleiche Radwege, Kennzeichnungsthemen sowie eine hervorgehobene Bedeutung im Model Split und in den Prognosen des zukünftigen Mobilitätsverhaltens beeinflussen jetzt unsere Planung.

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Über Uns

BPR – Die drei Buchstaben sind Programm: Beraten.Planen.Realisieren. Als innovatives Büro begleiten wir Sie und Ihre Vorhaben von Anfang bis Ende, von der ersten Idee und Konzeption über die Planung und Genehmigung bis zur Umsetzung und Fertigstellung.

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Aktuelles

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    Für die Mobilität von Morgen

    „Der Ausbau der Teststrecke in Jeversen durch den ZF-Konzern ist für die Forschung und Entwicklung von Fahrzeugsystemen zum automatisierten und vernetzten Fahren von großer Bedeutung“, so Dr. Bernd Althusmann, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung bei der feierlichen Eröffnung im August. Zusammen mit u. a. Wilhelm Rehm, ZF-Vorstandmitglied und Alexander Rohde, Geschäftsführer der ZF-Group CVCS-Unternehmensdivision in Deutschland und Bauherr des Testgeländeprojektes hat er das Band zur Freigabe durchschnitten. Damit enden 15 Monate Bauzeit und das 3,6 km lange Testoval mit unterschiedlichen Radien sowie Geraden ist einsatzbereit. Dort lassen sich eine Vielzahl von Verkehrssituationen abbilden und reale Fahrbedingungen wie auf der Autobahn simulieren. Die hochmoderne Teststrecke dient der Erprobung fortschrittlicher Technologien wie Spurhaltesysteme, Stauassistenten und vollautomatisierter Systeme. Neben dem Ausbau der Teststrecke wurden parallel auf 1.000 qm Fläche ein Projekt- und Kunden-Center errichtet, ergänzend dazu entstanden zwei neue LKW-Hallen. Die WABCO-Holdings Inc. wurde kurz vor Fertigstellung der Strecke von der ZF Friedrichshafen AG übernommen, die weltweit agiert und Systeme für die Mobilität von PKW, Nutzfahrzeugen und Industrietechnik liefert. BPR war im Zuge des Ausbaus der Strecke maßgeblich beteiligt.

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    Mit viel Liebe zum Detail

    Der Zentrale Omnibusbahnhof in Verden (Aller) kann sich sehen lassen. Großes Augenmerk wurde dabei auf die Barrierefreiheit und die Erhöhung der Aufenthaltsqualität gelegt. Der Umbau des ZOB, des Bahnhofsvorplatzes sowie der angrenzenden Bahnhofsstraße fand zwischen 2017 und 2018 statt, wobei wir die Ausführung der Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, der Freianlagen und der Technische Ausrüstung begleitet haben. Zusätzlich übernahmen wir die Örtliche Bauüberwachung sowie das Nachtragsmanagement, die Leitungsträgerkoordination und die Abwicklung der Förderkulisse. Um den laufenden Verkehr aufrechtzuhalten, wurde auf dem anliegenden Pendlerparkplatz ein provisorischer ZOB errichtet, der über den Bauzeitraum normal genutzt werden konnte.
    Mit ca. 250 Abfahrten pro Tag ist der ZOB einer der wichtigsten Umstiegspunkte in Verden und entsprechend großen Belastungen ausgesetzt. So war es wichtig, den Untergrund entsprechend herzustellen. Unter der stabilen und langlebigen Betonschicht ist deswegen eine Asphalttragschicht verbaut worden. Aufgrund des zusammen 34 cm starken gebundenen Oberbaus, wird die Belastung sehr gut in den Untergrund abgegeben und sorgt für eine langlebige und zuverlässige Oberfläche des ZOB.

    Lesen Sie mehr in unserer BPRaktuell 2.20.

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    Ein großer Beitrag zur Erneuerung der Innenstadt

    Der Marstall, vor dem Umbau ein großer PKW-Parkplatz mit Baumbestand, gelegen zwischen City und Altstadt, ist zu einer kleinen Oase mitten in Hannover geworden.
    Der motorisierte Verkehr findet auf der Nordseite des Platzes statt, in der Platzmitte und auf der südlichen Platzseite wurden hochwertige Granitgroßsteinpflasterbeläge verwendet und deuten so auf die eher ruhige Altstadtseite mit dem wunderbaren Kreuzkirchenviertel hin. Den Marstall prägen Pflasterflächen. Freiformen, die an Kieselsteine erinnern, nehmen die Bäume auf. Die meisten der schönen Bäume blieben erhalten, einige wurden dazu gepflanzt.
    Ein bodengleiches Wasserspiel, computergesteuerte Fontänen bildet einen Anziehungspunkt am besonders frequentierten östlichen Teil des Marstalls.

    Lesen Sie mehr in unserer BPRaktuell 2.20.

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    Rund um die Uhr im Einsatz

    Die A39/A391 bildet eine wichtige Verkehrsverbindung für den Verkehr um Braunschweig sowie übergeordnet nach Wolfsburg. Offenporiger Asphalt dient als Lärmschutzmaßnahme, hat aber den Nachteil, dass er alle sechs bis sieben Jahre erneuert bzw. ausgetauscht werden muss. Und aufgrund der hohen Verkehrsbelastung nach Wolfsburg, sowie als Umleitungsstrecke für die A2, war es nur möglich, die Autobahn am Wochenende zu sperren.
    Die wesentliche Leistung bestand darin, an den vier Wochenenden unterteilt in vier Bauabschnitte, auf insgesamt 85.000 m² offenporigen Asphalt auszubauen, darunter liegende Schadstellen in der Binderschicht zu sanieren und anschließend den offenporigen Asphalt wieder einzubauen. Im Nachgang zum Asphalteinbau war unmittelbar auf die noch warme Decke die Markierung in Form einer Folie auf einer Länge von 17 km warm im warm aufzulegen. Die wesentliche Herausforderung dieser Baumaßnahme bestand darin, den Deckenbau ohne Nähte herzustellen. Hierbei waren Fahrbahnbreiten 7,50 m in den Rampen bis 17 m auf der A39 herzustellen. Da keinerlei Zeit zum Abbinden der Bitumenemulsion im herkömmlichen Verfahren gegeben war, musste der Asphalt unter Einsatz von Sprühfertigern eingebaut werden.

    Lesen Sie mehr in der BPRaktuell 2.20.